In eigener Sache

VoltFM geht weiter — mit neuer Webseite

Der Sender bleibt, die Seite ist neu gebaut. Dazu die Fragen, die am häufigsten kommen: Warum die Station jannikjbi heißt, warum der Stream bei laut.fm läuft und warum gerade kein Sendeplan steht.

Kurz und deutlich vorweg: Es geht weiter mit VoltFM. Es war eine Zeit lang still, und wer zwischendurch vorbeigeschaut hat, konnte den Eindruck bekommen, hier passiert nichts mehr. Der Eindruck war falsch — wir haben in der Zwischenzeit die komplette Webseite neu gebaut. Das ist sie.

Weil in der stillen Zeit einige Fragen liegen geblieben sind, beantworten wir sie hier alle auf einmal: warum die Station anders heißt als der Sender, warum der Stream bei laut.fm läuft und nicht hier, warum gerade kein Sendeplan steht und was als Nächstes kommt.

Wo wir herkommen

Angefangen hat das im Januar 2021 mit einer laut.fm-Station namens jannikjbi. Kein Konzept, kein Sendeplan, keine Hörer — jemand hat auf Play gedrückt und geschaut, was passiert. Mochiko war von der ersten Stunde an dabei.

Danach kam die Namenssuche. Aus jannikjbi wurde jannikjbiFM, dann ein anderer Name, und noch einer. Ausprobiert, verworfen, neu versucht — weil schlicht nicht klar war, was bei Hörern ankommt. Geblieben ist am Ende VoltFM.

Seit 2022 übertragen wir außerdem jedes Jahr RadioAid, die 24-stündige Charity-Sendung der laut.fm-Community: erst für die Tafeln Deutschland, dann für die Deutsche Depressionshilfe, das Ambulante Kinderhospiz München und die Hamburger Kinderwünsche.

Warum die Seite komplett neu ist

Die alte Seite lief auf einem System, das wir nicht selbst gebaut hatten. Das ging eine Weile gut und hörte dann auf, gut zu gehen: Jede neue Funktion war irgendwo drangeklebt, Inhalte zu pflegen war eine Zumutung, und an dem, was uns wirklich gestört hat, ließ sich nichts ändern — es war ja nicht unser System. Auf dem Handy war die Seite ehrlich gesagt nie richtig gut.

Also haben wir bei null angefangen. Nicht umgezogen, nicht umgebaut: neu gebaut, Zeile für Zeile. Herausgekommen sind rund 32.000 Zeilen in fast 300 Dateien — Oberfläche, Redaktionssystem, Anmeldung, Radio-Anbindung, alles selbst.

Was jetzt da ist:

  • Eine Leiste, die immer zeigt, was läuft. Gehört wird in einem eigenen Fenster, du kannst also durch die Seite klicken, ohne dass der Ton stoppt.
  • Moderatorenprofile, die mehr sind als ein Bild und zwei Zeilen.
  • News und Events, die wir selbst pflegen — ohne dass jemand im Code herumschrauben muss.
  • Eine Seite, die auf dem Handy funktioniert. Nicht „geht auch", sondern dafür gebaut.

Was dahinter steckt, steht ausführlich in einem eigenen Beitrag.

Warum unsere Station jannikjbi heißt

Die Frage kommt so oft, dass sie hier stehen soll. Wenn du unseren Stream öffnest, heißt die Station dort jannikjbi — und nicht VoltFM.

Wir hätten eine neue Station anlegen können. Dagegen sprach einiges: Eine bestehende laut.fm-Station bringt ihre Historie mit, ihre Einstellungen, ihre Hörerinnen und Hörer. Bei einem Neuanfang wäre all das weg gewesen — für einen rein kosmetischen Gewinn. Also bleibt es beim alten Namen. Das Programm, das darüber läuft, ist VoltFM, und das ist der Teil, auf den es ankommt.

Warum der Stream bei laut.fm läuft und nicht hier

Wenn du auf „Jetzt hören“ klickst, öffnet sich der Webplayer von lautstation.de in einem neuen Fenster. Das ist kein Versehen und keine fehlende Funktion: Die Nutzungsbedingungen von laut.fm erlauben ausdrücklich das Verlinken, aber nicht das Einbetten des Streams auf fremden Seiten (§ 6 Abs. 9). Daran halten wir uns, auch wenn ein Player direkt auf der Seite bequemer wäre.

Dazu gehört eine zweite ehrliche Auskunft: Über laut.fm läuft Werbung. Wir schalten sie nicht, wir verdienen nichts daran, und abschalten können wir sie nicht.

Warum gerade kein Sendeplan steht

Der Sendeplan ist vorübergehend abgeschaltet — bewusst, nicht aus Versehen. Solange wir über laut.fm senden, können wir keine Songwünsche annehmen und keine verlässlichen Sendezeiten zusagen. Ein Sendeplan, auf den kein Verlass ist, ist schlimmer als gar keiner.

Als Nächstes: RadioAid am 6. November

Am 6. November 2026 ab 18 Uhr läuft wieder RadioAid — 24 Stunden Programm, das nicht uns gehört, sondern einem guten Zweck. In diesem Jahr für Seelenpflaster e. V.

Alles dazu, samt Countdown, steht auf der RadioAid-Seite.

Mitmachen

Wenn du Lust hast, selbst zu moderieren oder hinter den Kulissen zu helfen: Bewerbungen laufen über unser Portal. Dort suchst du dir die Stelle aus, die zu dir passt — bei manchen gehört ein kleiner Test dazu.

Der schnellste Weg zu uns bleibt der Discord.

Danke

An alle, die in der stillen Zeit drangeblieben sind: Danke. Wir sind zurück.